Entrepreneurial Journey: Korrekte Kostenkalkulation

Wir informieren Euch über die wichtigsten Probleme und Möglichkeiten wenn es um die Finanzierung deines Startups geht!

1. Ein Unternehmer, der hat es schwer

 

“1,200€ Büromiete… 500€ Versicherungskosten. Das hatte ich ja gar nicht auf dem Schirm… Ich brauch nur noch ein bisschen mehr Zeit bis mein Startup richtig durchstartet. Verdammt, mein Computer ist grad kaputt gegangen.  800€ um ihn zu ersetzen. Und ich brauch immer noch eine Website… Aber mein Budget ist so gut wie leer…”

Dieses Szenario mag ein wenig überzogen sein, doch der Kern der Aussage ist wahr. Viele Unternehmer unterschätzen die Wichtigkeit und Notwendigkeit der heiligen Kalkulation von Unternehmenskosten. Den Geldfluss deines Startup’s zu verwalten ist eine der wichtigsten Tätigkeiten als Unternehmensgründer.

Aber keine Sorge. Startup Creator ist da um dir zu helfen. Wir erklären dir wie du deine Startup-Kosten richtig kalkulierst.

2. Einführung in das 1×1 der Startup Kosten

 

Zuallererst sollten wir klarstellen was eine “richtige” Kostenkalkulation eigentlich ist. Du fängst damit an einen Finanzplan für dein Startup zu erstellen. In diesem versuchst du deine Einnahmen und Ausgaben so akkurat wie möglich in Hinsicht auf die Zukunft zu berechnen.

Du solltest deine Kosten mindestens für die nächsten 3 Jahre geplant haben. Setze dir Ziele. Strebe Großes an, aber bleib realistisch dabei. Die sogenannte SMART-Formel ist eine gute Methode um seine Ziele effektiv zu formulieren. SMART steht für:

 

Kostenkalkulation

 

Eine SMART-e Zielsetzung ermöglicht es dir deine Zeit, dein Geld und deine Mühen in die richtigen Aktivitäten und Maßnahmen zu investieren. Aktualisiere monatlich den Fortschritt deiner Ziele um zu sehen welche Maßnahmen effektiv sind und welche nicht. Die Verwaltung deiner Finanzen wird dadurch langfristig optimiert.

3. Warum ist es so wichtig meine Kosten richtig zu kalkulieren?

 

Der Grund dafür liegt auf der Hand. Wer seine Kosten nicht richtig kalkuliert, wird schneller pleite gehen als er “Startup Creator” sagen kann. Viele Unternehmer überschätzen den tatsächlichen Gewinn, den sie durch ihre ersten Verkäufe machen werden.

Ein weitverbreiteter Fehler ist es den Gewinn direkt in das Einkommen zu berechnen, obwohl das Geld nicht einmal angekommen ist. Dummerweise interessieren sich deine monatlichen Rechnungen nicht dafür, ob du das Geld hast oder nicht. Sie müssen bezahlt werden. Der endlose Kreislauf des monatlichen “Grade-so-über-Wasser-halten” beginnt. Dieses Szenario kann vermieden werden, wenn du sorgfältig planst und auf alles vorbereitet bist.

Wir haben ein paar mögliche Kosten zusammengetragen, die auf dein Startup zukommen können:

Die Offensichtlichen:

  • Büromiete
  • Ausstattung
  • Mitarbeiter
  • Versicherungen
  • Lizenzen und Genehmigungen
  • Website oder/und App

Die nicht so Offensichtlichen:

  • Networking
  • Zusätzliche Steuern
  • Software Programme (Buchhaltung, Organisation, MS Office, etc.)
  • Kaputte Geräte
  • Premium Abonnements für notwendige Online Plattformen
  • Mitarbeiter Versicherungen
  • Reisekosten
  • Technische Probleme

Selbstverständliche unterscheiden sich die Kosten je nach Unternehmen. Allerdings solltest du darauf vorbereitet sein, dass manche dieser Kosten wirklich eintreten können. Eine gute Regel an der du dich orientieren kannst ist: Rechne stets mit doppelt so hohen Kosten und lediglich der Hälfte deiner Einnahmen. So verhinderst du definitiv ins Minus zu kommen. Es ist stets besser vom “Worst-Case-Scenario” auszugehen. Versteckte Kosten gibt es immer.

 

Kostenkalkulation

 

Generell braucht ein Startup um die 2-3 Jahre um den Break-Even-Point zu erreichen. Du solltest darauf vorbereitet sein, dass du als Unternehmensgründer in diesem Zeitraum kein wirkliches Einkommen haben wirst. Das ganze Geld wirst du in das Wachstum deines Unternehmens stecken müssen. Mit dem richtigen Unternehmergeist sollte dies allerdings kein Problem sein.

4. Wie kann ich mein Startup finanzieren?

Dies ist wohl die größte Hürde der sich ein Unternehmer stellen muss. Die Startup-Kosten können nämlich sehr einfach falsch berechnet werden. Du brauchst die nötige finanzielle Absicherung um deine zu erwartenden und nicht zu erwartenden Kosten zu decken.

Die üblichen Wege um dein Startup zu finanzieren sind die folgenden:

  • Einen Kredit aufnehmen
  • Investoren
  • Eigene Ersparnisse

Andere Möglichkeiten um dein Startup zu finanzieren sind:

  • Familiäre Unterstützung
  • Crowdfunding
  • Staatsförderung (lediglich für bedeutsame Zwecke, wie Bildung, Medizin oder soziale Bedürfnisse)

Hier kommt ein durchdachter Finanzplan ins Spiel. Du brauchst eine nachvollziehbare und verständliche Berechnung deiner Kosten um deine Startup-Idee zu verwirklichen. Für die Leute und Organisationen, die du zu überzeugen versuchst, sollte es wert sein in den Erfolg deines Unternehmens zu investieren. Deine SMART-Ziele spielen eine wichtige Rolle dabei.

Besonders Crowdfunding ist stark im Trend in der Startup Szene. Beliebte Crowdfunding Seiten für Startups sind kickstarter.com, seedrs.com und fundable.com.

Kostenkalkulation

 

5. Kopf hoch!

Die Kosten für dein Startup richtig zu kalkulieren mag der wahrscheinlich schwierigste Teil auf deinem Weg zum Erfolg sein. Im besten Fall hast du bereits ein gewisses Verständnis und Interesse für Zahlen, Statistiken und Finanzen. Falls nicht, versuche eine Partnerschaft mit jemandem zu gründen, der dieses Verständnis besitzt. Stärken zu kombinieren ist eine der gängigsten Strategien in der Geschäftswelt.

Das war der dritte Teil unserer Reihe. Deine Unternehmenskosten zu balancieren ist eine schwere Aufgabe, das steht außer Frage. Doch es ist durchaus möglich, wenn du dich vernünftig drauf vorbereitest. Nächste Woche widmen wir uns der Wichtigkeit und Bildung eines starken Netzwerks aus Beziehungen.

Stay tuned.

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