Top 3 Gründe warum Startups scheitern

Gründer zu werden und sein eigenes Unternehmen aufzubauen ist nicht einfach. Fakt ist, dass 90% aller Startups die harte Business Welt nicht überleben. Doch woran liegt das? Hier sind unsere Top 3 Gründe warum Startups scheitern.

1. Keine anständige Recherche

Alles basiert auf einer vernünftigen Recherche; Dein Produkt, deine Kosten, dein Standort, dein gesamtes Unternehmen. Naja, zumindest sollte es das. Wer die Startup Welt unvorbereitet betritt, den erwartet ein frühes Ende für sein Business.

Viele Unternehmer machen den Fehler und recherchieren ihren Markt nicht sorgfältig genug im voraus. Deren Produkt kann einzigartig, interessant und qualitativ hochwertig sein – solange es keinen Bedarf auf dem Markt dafür gibt, wird es keiner kaufen. Punkt. Wenn du erfolgreich sein willst, musst du den Leuten etwas bieten, was sie wirklich benötigen.

Ebenso wichtig ist eine Wettbewerbsanalyse. Wer sind die derzeitigen Marktführer? Was sind deren Stärken und Schwächen? Wie kann ich mein Produkt/Service von den ihren unterscheiden? Solange du diese Fragen nicht beantworten kannst wirst du ein großes Problem damit haben dein Startup gegen die Konkurrenz durchzusetzen.

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Unternehmer haben oft die Idee eines perfekten Businesses im Kopf. Das perfekte Produkt, das perfekte Büro, der perfekte Kunde. Sie tun dies aus purer Überzeugung und wollen der Welt beweisen, dass sie im Recht sind. Die Wahrheit ist: Diese Einstellung wird dich nicht wirklich weit bringen. Besonders am Anfang ist es wichtig sich an neue Umstände und Ereignisse, die vom originalen Plan abweichen, anzupassen und nach vorne zu schauen.

Ein häufiger Fehler ist es die falsche Zielgruppe auszuwählen. Viele Unternehmer fokussieren sich zu sehr auf den perfekten Kunden und versuchen diesen unter allen Umständen von ihrem Produkt/Service zu überzeugen. “Warum wird mein Produkt nicht gekauft?”, “Vielleicht wird eine andere Herangehensweise helfen.”, “Es kann nicht sein! Nichts scheint bei ihnen zu funktionieren!” Eine vernünftige Recherche hätte wahrscheinlich deutlich gemacht, dass diese Zielgruppe nicht für das jeweilige Produkt geeignet ist. Eine andere Segmentierung wäre wohl effektiver gewesen.

2. Falsch berechnetes Budget

Wann ist ein Startup offiziell gescheitert? Die offensichtlichste Antwort ist wohl: Sobald das Geld alle ist. Das Budget falsch zu berechnen ist ein Fehler der Unternehmern öfter passiert als ihnen lieb ist. Es gibt so viele Dinge, die getan werden müssen. So viele Dinge, die bezahlt werden müssen – doch nicht genug Einnahmen um diese Kosten zu decken. Du gerätst in einen Teufelskreis, welcher schwer zu durchbrechen ist. Du bezahlst eine Rechnung nach der anderen, dir fehlt das Geld um in die Entwicklung deines Startups zu investieren und bevor du dich versiehst, bist du pleite.

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Um dieses Szenario zu vermeiden solltest du dir zu 100% sicher sein, dass du die Kosten für die schwere Anfangsphase deines Startups tragen kannst. Wenn nicht, warte mit der offiziellen Gründung bis du wirklich bereit bist. Sei realistisch und erwarte das Unerwartete. Es gibt immer Dinge, die falsch laufen und wieder gerade gebogen werden müssen. Es ist stets besser in der Finanzplanung den eigenen Profit niedriger und die Ausgaben höher zu berechnen. Sobald dein Startup die ersten Anzeichen von finanziellen Problemen zeigt, wird es immer schwieriger werden Investoren zu finden und Kredite aufzunehmen.

Das Budget falsch zu berechnen kann auf zwei verschiedenen Wegen passieren. Entweder du gibst zu viel aus, sodass deine Ersparnisse schnell aufgebraucht sind, oder du gibst zu wenig aus, sodass du keinen Fortschritt machst und stagnierst. Die Regel der goldenen Mitte trifft auch hier zu. Gib genug aus um voranzukommen, doch sei dir bewusst welche Ausgaben wirklich notwendig sind und welche nicht. Die sorgfältige Verwaltung der Finanzen ist eine der schwierigsten Aufgaben eines Unternehmers. Schau dir einen unserer vorherigen Blog Posts an, wenn du mehr über die Kostenkalkulation von Startups erfahren möchtest.

3. Das falsche Team

Die Unternehmeskultur ist sehr wichtig. Besonders für Startups. Am Anfang deiner Unternehmensgründung wird dein Team höchstwahrscheinlich sehr klein sein und aus weniger als 10 Leuten bestehen (selbstverständlich unterscheidet sich dies je nach Business). Das bedeutet meist, dass ihr auf sehr engen Raum zusammen arbeiten müsst. Falls ihr also nicht gut miteinander auskommt, habt ihr ein großes Problem. Ein negatives Arbeitsklima beeinflusst die gesamte Leistungsfähigkeit, Motivation und das gegenseitige Vertrauen des Teams.

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Dein Team will also weise gewählt sein. Sie bilden schließlich das Herz deines Unternehmens. Sie machen deine Vision zur Realität. Falls ihnen die notwendigen Qualitäten, Fähigkeiten und Charaktereigenschaften fehlen, wird es eine harte Zeit für dein Startup. Ein perfektes Team sollte miteinander harmonieren, die gegenseitigen Stärken und Schwächen ausbalancieren und die Werte deines Unternehmens repräsentieren.

Mit dem perfekten Team ist alles möglich. Die Arbeit macht Spaß, kreatives Denken wird gefördert und die allgemeine Produktivität und Arbeitsleistung wird erhöht. Jene, die bereits in solch einem Team das Vergnügen hatten zu arbeiten, wissen worüber wir reden. Es kann den entscheidenden Unterschied für den Erfolg deines Startups ausmachen.

Sei die 10%!

Es gibt noch mehr Gründe, die für das Scheitern eines Startups sorgen können. Zum Beispiel ein schlechter Internetauftritt, falsches Marketing oder die fehlende Leidenschaft für die eigene Idee. Doch letztendlich läuft es auf diese 3 hinaus: Keine anständige Recherche, falsch berechnetes Budget und ein falsches Team.

Es gibt zahlreiche Beispiele für gescheiterte Startups. Du musst nicht dazugehören. Lerne von ihren Fehlern, bereite dich gut vor und überstürze nichts. Mit der richtigen Herangehensweise ist alles möglich. Viel Glück!

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Florian Hübner
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