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Entrepreneurship ist hart! Und ohne ein breites Netzwerk mit reichlich Kapital ist die Finanzierung eines Startups ein äußerst schwieriges Unterfangen. Schon über Crowdfunding nachgedacht?

Starte deine eigene Crowdfunding Kampagne! Für den Durchschnittsunternehmer fordert die Suche nach der entsprechenden Finanzierung für sein Startup jede Menge harte Arbeit, woran unzählige bereits gescheitert sind. Glücklicherweise kannst du diesen Prozess mit einer ziemlich einfachen Methode beschleunigen, welche im Folgenden erklärt wird.

 

Leider wird die Vorbereitung für eine derartige Finanzierung von vielen Startups massiv unterschätzt. Und das ist der Hauptgrund für das Scheitern der meisten Kampagnen. Ganz offensichtlich muss dein Produkt ein Bedarf auf dem Markt decken und dein Video muss die Massen regelrecht begeistern. Aber neben den offensichtlichen Faktoren musst du die folgenden 5 Schritte befolgen, um deine Crowdfunding Kampagne mit Erfolg zu krönen.

 

Startup Creator

 

 

1. Mach dich bereit für eine intensive Vorbereitung

Crowdfunder werden nicht einfach ihr Geld blindlings in die erstbeste Crowdfunding Kampagne werfen nur weil das Video viral geht. Je aussichtsreicher die potentiellen Investoren sind, desto mehr wollen sie wissen worauf sie sich einlassen. Sie wollen die Gewissheit, dass das Produkt oder die Idee in der sie investieren, es wert ist. Bei diesen Investoren ist die Wahrscheinlichkeit einer höheren Investition deutlich größer. Aber unabhängig vom beabsichtigten Investitionsvolumen, brauchst du Informationen, welche deine Idee stärken und das ganze Gebilde in sich schlüssig wirken lassen.

 

Neben den Nachforschungen zu deinem eigentlichen Startup ist es elementar, ein detailliertes Budget über den Bedarf und wo dieser zugewiesen wird, zu erstellen. Potentielle Investoren werden beeindruckter von der Idee sein, wenn Sie wissen, in welchen Unternehmensbereichen ihr Kapital investiert wird. Du musst daher ehrlich und direkt über deine Absichten sprechen.

 

2. Biete einzigartige Anreize

 

Die Idee hinter einem angemessenen Belohnungssystem ist es, die Investoren zu überzeugen, damit sie mit ihrer Entscheidung in dich zu investieren, begeistert werden. Zusätzlich öffnest du die Türen für weitere Investoren, welche durch die Belohnungen angezogen werden.
Hierbei darfst du allerdings auch nur Anreize schaffen, die du am Ende auch wirklich ausliefern kannst. Darüber hinaus sollten Startup-Crowdfunder mit höheren Investments natürlich auch stärker belohnt werden als andere. Je größer das Investment, desto höher die Belohnung. Belohnungen sind nicht der wichtigste Aspekt, dennoch haben sie erhebliche Auswirkungen auf den Anreiz eines Investors dich zu unterstützen und für dein Startup Mundpropaganda zu verrichten.

 

Eine exzellente Methode um Anreize und Investitionen zu steigern sind Empfehlungen. Dieser Prozess schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe, da du einen glücklichen Investor hast und dieser auch noch eine Belohnung erhält, wenn er dich weiterempfiehlt.
Aber nochmal, es muss es wirklich wert sein! Ein Investor wird seine Freunde nicht in eine Situation versetzen, in der er selbst nicht sein möchte.

 

 

3. Network, network, network!

 

Die Phase des Networkings einer Crowdfunding Kampagne startet vor der eigentlichen Kampagne und endet ehrlich gesagt nie. Professionelle Crowdfunder halten immer Ausschau nach interessanten Personen– sowohl Online als auch Offline. Prinzipiell solltest du dich allerdings mit Leuten vernetzen, welche sich in der Zielgruppe deines Startups befinden. Networking geht schon vor der Kampagne los, um genug Aufmerksamkeit für das Unterfangen zu gewinnen, aber auch damit die Kampagne nach dem Start direkt einschlägt.

 

 

Danach gibt es allerdings keine Verschnaufpause! Bleib auf der Erfolgsspur um deine Ziele zu übertreffen.

 

 

4. Werde persönlich

 

Wichtig: Verkauf dich nicht mit dramatischen Geschichten oder Halbwahrheiten. Gib den Zuhörern ein Bild von dir als Person und deinen Zielen in Verbindung mit deinem Startup – verhalte dich aber nicht wie ein Roboter, sondern brenne vor Leidenschaft! Wenn du über dich selbst erzählen willst, sollte es allerdings jederzeit in Relation zu deiner Crowdfunding Kampagne stehen. Zeig den Investoren was für eine Art von Person du bist und gib Ihnen das Gefühl, dass Sie mit dir viel Erfolg und Freude bei der gemeinsamen Zusammenarbeit haben werden.

 

Vergiss nicht deine Ziele und Überzeugungen zu präsentieren. Investoren wollen eine Vision hinter der Idee sehen!

 

5. Vermarkte deine Crowdfunding Kampagne

 

Selbsterklärend, aber zwingend notwendig: bringe deinen Namen in den Zielmarkt und in die Köpfe der Menschen. Dies baut gleichzeitig Interesse bei Investoren und Kunden auf, sobald die Kampagne endlich startet. Die Möglichkeiten dein Startup zu vermarkten sind in der heutigen Zeit grenzenlos. Du musst jedoch dazu bereit sein, die Arbeit und Zeit zu investieren, um deine Unternehmung erfolgreich zu gestalten. Das Internet ist voll von Möglichkeiten! Daher kann vieles von der heimischen Couch aus umgesetzt werden. Im Folgenden findest du die besten Möglichkeiten deine Crowdfunding Kampagne zu vermarkten:

 

• Social Media
• Bloggers & Influencers
• Crowdfunding Foren
• Bezahlte Werbung auf Google, Facebook, Twitter, etc.

 

Nach der Auswahl der passenden Crowdfunding Plattform (Kickstarter, Indiegogo, etc.), wird eine Seite auf verschieden sozialen Netzwerken erstellt (Je mehr desto besser). Die Seite mit der größten Reichweite ist natürlich Facebook, mit seinen 1,9 Mrd. Nutzern. Aber wenn sich dein Startup in einer Nische befindet, solltest du die entsprechenden Netzwerke auch verwenden.

 

Ein überragendes Video ist elementar. Ansonsten entwickelt dein Startup nicht den gewissen medialen Hype. Was viele nicht wissen ist, dass die Reichweite der meisten Crowdfunding Kampagnen über Influencer und bezahlte Werbeanzeigen gesteigert wird und so erst ins Rollen kommt.

 

Ja, man muss in Crowdfunding Kampagnen neben Zeit auch Geld investieren – und davon nicht wenig. Aber man wird dadurch eben mit weit mehr Funding belohnt!

 

Dieser Artikel wurde ursprünglich im Blog von Startup Creator (www.startup-creator.com) veröffentlicht.

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